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Dieser Laufschuh-Test stellt eine Premiere dar. Und das in mehrfacher Hinsicht. Zum einen dürfte das der erste Testbericht des Newton Running Men’s Fate im deutschsprachigen Raum sein. Zum anderen muss ich wohl auch erst auch mal was über den Hersteller des Schuhs erzählen.

Newton Running wurde 2006 von Danny Abshire, einem Orthopädietechniker, gegründet. Er hatte die Vision von einem Laufschuh, der den natürlichen Laufstil unterstützt. Während die Marke in den USA inzwischen einen Kultstatus besitzt, ist sie hierzulande eher unbekannt. Das ist ziemlich schade, aber ich will nicht zu viel verraten. Erst einmal gibt es…

Nachhilfe in Physik

Newton Schuhe haben im Vorfußbereich sogenannte »Lugs«. Das sind in der Regel fünf Dämpfungselemente, die auf Luftkammern gelagert sind. Hier spricht der Hersteller von der Action-/Reaction-Technologie. Wer in Physik aufgepasst hat, erinnert sich sicher an das 3. Newtonsche Gesetz, nämlich das des Wechselwirkungsprinzips. Da schau her – deswegen heißen die Schuhe so. Wieder was gelernt beim alten Sack.

Wer mit der Wissenschaft auf Kriegsfuß steht, schaut sich am besten mal das Video an. Alle anderen auch…

Jetzt wird es klar, oder? Die Lugs drücken die Membrane beim Aufprall des Fusses in die darunter liegenden Luftkammern. Die wiederum bekommen Platzangst und schmeissen alle wieder raus. Spaß beiseite – die Idee ist genial. Und genau deswegen ist sie auch patentiert und einzigartig auf dem Markt.

Die Lugs selbst sind gewölbt und vermitteln den Eindruck, dass in dem Schuh der Absatz eher vorn als hinten zu finden ist. Das hört sich jetzt vielleicht seltsam an, und beim ersten Lauf bekommt man eventuell auch leichte Panik, aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, spürt man die Lugs nicht mehr und tendiert zudem automatisch zu einem sauberen Laufstil auf dem Vorfuß.

Fünf Lugs, wohl gebettet auf einer silbernen Membrane. Der vordere Teil des Schuhs ist extrem flexibel, was wiederum den Zehen besonders gut gefällt.

Fünf Lugs, wohl gebettet auf einer silbernen Membrane. Der vordere Teil des Schuhs ist extrem flexibel, was wiederum den Zehen besonders gut gefällt.

Natural Running, also das natürliche Laufen, hat aber noch eine weitere Bedingung. Die Zehen brauchen ihren Raum, um sich bewegen zu können. Typischerweise hat man in den Newtons besonders viel Platz im Vorfußbereich, ohne dass auf Halt verzichtet werden muss.

Das hört sich doch alles gut an, oder? Dann kann es ja losgehen. Aber halt – so einfach ist das nicht…

Die Qual der Wahl

Bei der Wahl eines Newton Schuhs steht man erst mal wie der berühmte Ochse vor dem Berg. Die Jungs kochen in der Kategorisierung ein ganz eigenes Süppchen. Die Einteilung erfolgt in P.O.P. Kategorien (Point of Power) von 1 bis 3, wobei jede Klasse jeweils neutrale und stabile Modelle zur Auswahl hat.

P.O.P. 1 steht hierbei am ehesten für die klassische, ursprüngliche Kategorie. Typisch für Schuhe in dieser Einteilung ist eine Sprengung von 3 mm. Die Lugs im Vorfußbereich sind hier am längsten und besitzen am meisten Rückstoßenergie. Mit den Modellen Gravity, Motion und Distance hat man hier zudem die größte Auswahl.

Den Fate findet man nebem dem Kismet in der P.O.P. 2 Klasse. Hier sind die Lugs etwas mehr abgerundet und flexibler. Die Sprengung von 4,5 mm liegt hier im Mittelbereich.

Schuhe in der Klasse P.O.P. 3, wie der Aha und der Energy haben die höchste Sprenung von 6 mm und die kürzesten Lugs, die im Gegensatz zu den beiden anderen Klassen in Schaum gelagert sind. Beides in Kombination, die Sprengung und die soften Lugs, machen wohl für einen Einsteiger den Newton Schuh mit der geringsten Eingewöhnungsphase aus.

Wer jetzt denkt, das wäre alles, der täuscht sich. Denn da wären noch die Klassiker, die im Unterschied zu den oben genannten Modellen nur vier Lugs besitzen. Wie ich das so mitbekommen habe, hat diese Variante noch extrem viele Fans, die darauf schwören. Hier finden sich auch die Modelle mit 0 mm Sprengung, sowie Modelle, die für den Geländeeinsatz geeignet sind.

So. Ich glaube, jetzt habe ich euch genug verwirrt. Kommen wir also endlich zum eigentlichen Test.

#FEELNEWTON

Im Zeitalter, wo mit Hashtags um sich geworfen wird, muss man am Puls der Zeit bleiben. #FEELNEWTON beschreibt aber ganz gut den ersten Eindruck, den man bekommt, wenn man in den Newton hineinschlüpft. Eine Passform, wie ich sie in noch keinem Schuh hatte. Dabei gleichzeitig komfortabel mit viel Platz in der Zehenbox. Und dann dieses gewöhnungsbedüftige Gefühl der Lugs im Vorfußbereich – wie sich das wohl beim Laufen anfühlt?

Mit den Warnungen im Hinterkopf, dass man erst einmal mit langsamen und kurzen Einheiten anfangen soll, starte ich eine kurze Runde um den Block. In der Tat – das ist anders. Vor einiger Zeit hatte ich beschlossen, meinen Laufstil umzustellen und zu optimieren. Vom Fersen- und Sitzläufer zum dynamischen Mittel- oder gar Vorfußläufer. Das ist nicht so einfach und dauert seine Zeit. Den Newton wollte ich unbedingt mal ausprobieren, denn die Technik faszinierte mich. Jetzt – live am Fuß – muss sie zeigen, was sie kann. Doch jetzt halten wir erst einmal den Spannungsbogen weit oben, und ich zeige euch, wie der Schuh aussieht…

 P.O.P. 2 und 4,5mm Sprengung - auf der Sohle stehen die technischen Daten. Wie damals beim Golf GTI auf der Heckklappe. Männer mörgen sowas!

P.O.P. 2 und 4,5mm Sprengung – auf der Sohle stehen die technischen Daten. Wie damals beim Golf GTI auf der Heckklappe. Männer mörgen sowas!

Die Anatomie des Fußes stand hier Vorbild. Kein Schuh, wie jeder andere.

Die Anatomie des Fußes stand hier Vorbild. Kein Schuh, wie jeder andere.

Reflektoren an der Spitze und Ferse - jetzt im Sommer nicht unbedingt ein Muss, aber in der dunklen Jahreszeit sehr hilfreich.

Reflektoren an der Spitze und Ferse – jetzt im Sommer nicht unbedingt ein Muss, aber in der dunklen Jahreszeit sehr hilfreich.

Wenn ihr euch jetzt sattgesehen habt, können wir wieder zu der ersten Runde um den Block kommen. Die machte Lust auf mehr, denn schon nach wenigen Metern war ich begeistert. Der Schuh rollt wunderbar über den Vorfuß ab, und der Vortrieb, den man durch die Lugs erfährt, ist in der Tat spürbar. Zudem ist der Fate mit seinen 277 Gramm (EUR 44, US 10) sehr leicht am Fuß.

Das alles schreit nach mehr. Auch wenn die Woche vor dem Kassel Marathon eigentlich zu Regeneration gedacht war – ein längeres, flottes Läufchen an dem Tag, den viele Väter einzig und allein nutzen, um viele Liter Hopfensmoothie im Bollerwagen spazieren zu fahren, musste drin sein. Schon allein wegen des grandiosen Frühlingswetters…

…und allein um sicher zu gehen, dass ich mich bei dem ersten Eindruck nicht getäuscht hatte. Auch wenn 14 km nicht unbedingt dem Rat entsprechen, mit dem Schuh langsam anzufangen – geschadet hat es mir nicht. Während und nach des Laufs hatte ich keinerlei Probleme. Nicht mal im Ansatz, auch kein Muskelkater am Folgetag. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich in letzter Zeit viel in Schuhen unterwegs bin, die eine geringe Sprengung besitzen. Mein derzeitiger Favorit, der New Balance Race 1500 hat 6 mm – also nicht unbedingt der große Unterschied. Also bitte daran denken, falls ihr auch mit einem Newton liebäugelt.

Ungefähr diese 4,5 bis 6 mm war ich dann auch davor, meinen neuen Geheimtipp als Allzweckwaffe beim Kassel Marathon auf der Halbmarathon-Distanz einzusetzen. Doch reichen 14 km als Test? Da war ich mir nicht zu 100% sicher, und wenn es in die Hose gegangen wäre, hätte ich jetzt bei diesem Testbericht bitterlich zu weinen angefangen. Wer will das schon? Hand hoch – ihr seid raus!

Dann muss der Fate eben erstmal im Training zeigen, was er kann. Schnellerer 10er mit einem 4:30er Schnitt? Kein Problem. Ein paar Höhenmeter durch den Wald über Wurzeln, Stock und Stein inklusive CR im Lieblingssegment? Läuft.
Immer wieder fällt auf, dass der Fuß nicht ermüdet und erneut keinerlei Schmerzen zu spüren sind. Da ich regelmäßig auch andere Schuhe teste, weiß ich, dass das nicht unbedingt an meiner Form liegt, sondern anscheinend wirklich auf die Kappe des Newtons geht.

Aber auch langsam kann man mit ihm laufen. Ab und zu darf ich mit meiner Holden eine Runde drehen, da liegt die Pace dann um die 5:45 bis 6:00. Das ist genau die Geschwindigkeit, bei der ich gezielt meinen Laufstil trainiere. Da kommt es auch mal vor, dass ich die Bewegungsabläufe bewusst genau ausführe, um nicht zu sagen – ich übertreibe und mime den Asket. Armbewegung und Vorfußlauf trainiert man eben nicht während eines Marathons. Die Reaktion der Holden ließ nicht lange auf sich warten: „Warum läufst du denn so merkwürdig?“
Was dann folgte, war eine typische Mann-Frau-Argumentationskette. Letztendlich haben wir dann unmittelbar nach dem Lauf einen Newton Women’s Kismet für sie bestellt. Mal sehen, ob sie jetzt auch so merkwürdig läuft.

Was noch fehlt? Ihr erinnert euch an Matthias Sammer – der mit dem drohenden Zeigefinger? Ich komme eben vom Laufen zurück. Kleiner Trainings-Halbmarathon nach Feierabend in 1:37. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die Wahl des Schuhs beim Kassel Marathon die richtige war…

Fazit

Ein Resümee zu diesem Schuh ist total einfach. Er ist ein Knaller. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass es unter Umständen auch erst eine Liebe auf den zweiten Blick werden kann und die Beziehung behutsam aufgebaut werden muss – auch wenn das sich jetzt anhört, wie ein Ratschlag von Dr. Sommer. Aber wenn es dann erst mal richtig gefunkt hat, macht der Newton tierisch viel Spaß. Ihr werdet auf allen Kanälen Herzchen posten, Instagram mit Footselfies fluten und auf Facebook den Beziehungstatus anpassen.

Jetzt mal im Ernst und ohne Witz: Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Fate nicht mein letzter Newton sein wird. Im Oktober steht der Marathon in Frankfurt an, da werde ich mit ziemlicher Sicherheit mein Finisherfoto mit #FEELNEWTON taggen.

Für die Transparenz

Die Schuhe wurden mir von Newton Running kostenlos zur Verfügung gestellt. Den Testbericht habe ich aus freier Hand geschrieben. Es wurde keinerlei Einfluss auf den Inhalt oder die Bewertung genommen.

Newton Running Men's Fate

140 €
Newton Running Men's Fate
9.3833333333333

Passform

100/10

    Design

    85/10

      Stabilität

      90/10

        Dynamik

        98/10

          Verarbeitung

          90/10

            Spaßfaktor

            100/10

              Positiv

              • - Optimale Passform, viel Platz in der Zehenbox
              • - Guter Grip auf allen Belägen, auch bei Nässe
              • - Fördert einen guten Laufstil
              • - Lugs stellen eine innovative Technik dar
              • - geringe Sprengung
              • - Langes Laufen ohne Ermüdung möglich

              Negativ

              • - wenig Bezugsmöglichkeiten, vor allem vor Ort
              • - eventuell lange Eingewöhnung nötig

              18 Kommentare

              1. Comment by Thomas (Harlerunner)

                Thomas (Harlerunner) 29. Mai 2015

                Kurz und schmerzlos – so mag ich das. ;) Klingt echt überzeugend. Muss ich mir auch mal genauer ansehen. Hatte einen Fate schon mal kurz am Fluss und das fühlte sich echt gut an – bis auf die „Kätzchen“ unten drunter. Beim Laufen merkt man die echt nicht?

                • Comment by Martin

                  Martin 29. Mai 2015

                  Fluss? Kätzchen? Was genau rauchst du da? Will ich auch! :hehehe:

                  Ja doch, merkt man schon. Aber man merkt früher oder später, was der Sinn davon ist und nutzt die „Kätzchen“ entsprechend.

                  • Comment by Thomas (Harlerunner)

                    Thomas (Harlerunner) 29. Mai 2015

                    So… jetzt bekomme ich wieder Luft. :) Das mit den Kätzchen war gut, oder? ;) Man sollte halt nicht am Handy schreiben – schon gar nicht direkt nach einem Marathon in einem schwedischen Möbelhaus…

                    • Comment by Martin

                      Martin 30. Mai 2015

                      Marathon im Möbelhaus? Das hört sich in der Tat hart an.

              2. Comment by Sebastian

                Sebastian 29. Mai 2015

                Der arme Thomas. Sicher ein Opfer der Autokorrektur. Super Test, der das Interesse an dem Schuh weckt. Muss ich mir bei Gelegenheit tatsächlich mal ansehen.

                • Comment by Martin

                  Martin 30. Mai 2015

                  Bin mal gespannt, ob du einen im Laden finden kannst. Sag mal Bescheid, was draus geworden ist.

              3. Comment by Laufhannes

                Laufhannes 2. Juni 2015

                Leicht ist für mich etwas Anderes und die ständigen weltbewegenden Technologien der Hersteller gehen mir ziemlich auf den Zeiger, wenn ich da z.B. an den Puma Mobium denke, der so gar nichts für mich war. Umso wichtiger, vernünftige Meinungen der Läufer selbst zu hören. Danke für deine Eindrücke und noch viel Spaß auf der einen oder anderen schnellen Runde mit den Tretern!

                • Comment by Martin

                  Martin 2. Juni 2015

                  Ich hoffe, ich deute deinen Kommentar richtig. Ich versuch’s mal…

                  Für einen Traingsschuh finde ich das Gewicht schon sehr leicht. Im Vergleich zum New Balance Race 1500, der ja ein Wettkampfschuh ist und in meiner Größe 230 Gramm wiegt, sind die 277 Gramm des Fates doch gar nicht übel.

                  Was die Technologien anbelangt, mit denen die Hersteller sich rühmen – nun ja, hier entscheidet letztendlich der Käufer, ob es nur Marketinggeblubber oder wirklich innovativ ist. Da es so etwas wie die Lugs noch bei keinem anderen Schuh gibt, behaupte ich mal, das hier letzteres der Fall ist. Ganz klar – entweder mag man diese Dämpfung oder man findet sie furchtbar. Für mich ist sie eine Hilfe zur Laufstilverbesserung, und meine Holde kommt auch toll mit klar.

              4. Comment by Christoph

                Christoph 3. Juni 2015

                Danke für die tollen Infos. Ich habe den Schuh im Laden einfach nur anprobiert und fand ihn sehr bequem. Habe mich nur auf mein Gefühl verlassen. Das der Schuh so leicht ist, finde ich persönlich gerade gut. Ich kann vieles im Artikel bestätigen.

              5. Comment by Stefan

                Stefan 10. Juni 2015

                Ich laufe seit November 2014 in Newton Schuhen und habe damit meine Achillessehnenprobleme damit in den Griff bekommen, bzw. bin ich komplett schmerzfrei.
                Vorangegangen ist eine 10 monatige Umstellung des Laufstiles auf Mittelfuss und dann nochmal eine Gewöhnung an die Newtons. Mittlerweile kann ich prima bis 25km damit laufen. Bei meinen ersten „Wettkämpfen“ dieses Jahr bin ich jeweils auch noch PB gelaufen :-)
                Also ich bin ein Fan von Newton geworden!

                • Comment by Martin

                  Martin 10. Juni 2015

                  Welche Schuhe hattest du denn vor dem Newton, dass du so Probleme mit den Achillessehnen hattest?

              6. Comment by Stefan

                Stefan 10. Juni 2015

                Ich hatte die üblichen Verdächtigen von Adidas, Asics, Mizuno usw. aber es nur an den Schuhen fest zu machen ist zu kurz gesprungen. Da kommt eine 30 – jährige Fussball – Vergangenheit dazu, Übertraining und Haglundferse.
                Der Teamarzt der Brose Baskets wollte mich dann operieren und hat mir auch gesagt ohne Einlagen geht nix mehr. Dann bin ich zum Teamarzt der Nordischen Kombinierer und der hat mir „lediglich“ eine Laufstilumstellung und die Newtons empfohlen. Bin dann mit Metronom gelaufen um 180 Schritt/min hinzubekommen und habe dann mir die ersten Newtons zugelegt. Alles wird gut ;-)

                • Comment by Martin

                  Martin 10. Juni 2015

                  Metronom? Wo habe ich das gleich gelesen? Scott Jurek, stimmt’s?

              7. PINGBACK › Nike Air Zoom Elite 8 im Test › Air Zoom, Laufschuh, Nike, Nike Air › runomatic

              8. Comment by Fit Hedonist

                Fit Hedonist 18. August 2015

                jaja, Newton und die Liebe auf den zweiten Blick – ich lauf schon lange sehr flache Schuhe und hab vor meinem ersten Marathon umgestellt – ich hatte darum gar keine Probleme mit den Newton; allerdings war ich zu Beginn wegen des doch etwas höheren Gewichts immer recht skeptisch. Die Schuhe, mit denen ich sonst lief waren eher so Latschen a la NB-Minimus oder Saucony Virrata – Naturalschuhe eben – bis dann (angeblich kommt das recht oft vor) die Probleme kamen und dann startete ich meine Newtonlaufbahn – und ich muss sagen: das Gewicht stört gar nicht; bin ich früher meine Intervalleinheiten mit Schuhen unter 200g gelaufen, renn ich sie mit dem Newton Motion (etwas stabiler aber nicht gestützt – tut mir gut!) und die Rennen mit dem Distance – beide Schuhe haben die POP1-Sohle – ich liebe Sie, liebe das Gefühl wie die Schuhe die Zehen greifen lassen (auch das unterstützen diese Noppen, weil die Zehen darüber ragen) und dadurch stärken, wie sie die ganze Haltung aufrichten, wie man darin steht und natürlich ihre immense Haltbarkeit; mit meinem ersten Paar Gravity lief ich 1200 km, die Sohle sieht fast wie neu aus und der Schuh steht noch immer aufrecht – ja – ich hab meine Lieblingsschuhe gefunden!

              9. PINGBACK › New Balance Vazee Pace im Test › Frankfurt Marathon, Laufschuh, Marathon, New Balance, Vazee Pace › runomatic

              10. Comment by Christiane

                Christiane 9. Januar 2016

                Und? Wie war das jetzt mit dem Marathon in FFM? Bist Du den mit den Newtons gelaufen? Habe mir gerade den AHA bestellt und hoffe, hoffe, dass dies endlich der Schuh ist, in dem Laufen ohne Schmerzen möglich ist.

                • Comment by Martin

                  Martin 9. Januar 2016

                  Frankfurt war erfolgreich – allerdings nicht in den Newtons…

                  http://runomatic.de/bestzeit-beim-frankfurt-marathon-2015/

                  Ich bin 2015 fast alle Wettkämpfe mit dem New Balance Race 1500 gelaufen. Den Fate laufe ich trotzdem immer noch sehr gern, vielleicht liegt’s an dem berühmten „never change a winning team“, dass ich mich noch nicht getraut habe, in Newtons einen Wettkampf zu laufen.

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