Quizfrage gefällig? Was unterscheidet einen Laufblogger von einem Influencer? Wisst ihr nicht? Der Laufblogger residiert feudal in einem Schloss und gönnt sich eine Kreuzfahrt entlang pittoresker Weinberge – selbstredend inklusive Verköstigung des köstlichen Reebsaftes, während der Influencer mit maximal einer 4-Sterne Absteige abgespeist wird. Ist so. Glaubt mir. Der Beweis folgt sogleich in diesem Bericht.

Der Harlerunner und ich – ein Team auf Reisen, wie einst Starsky & Hutch oder Scott & Huutsch. Was beim Laufbloggercamp 2016 gut geklappt hatte, sollte in der diesjährigen Auflage des (nennen wir es ruhig) Familientreffens Bestand haben. Die Reise in den fernen Osten wagen wir wieder gemeinsam. Den Chauffeur vom Treffpunkt hier in Kassel weiter bis nach Freyburg (Unstrut) mime diesmal jedoch ich. Ziel ist die Stadt des Turnvater Jahns und selbige ist – jetzt kommt’s – zudem auch Weinstadt. Ein Umstand, der im Laufe der Geschichte noch eine Rolle spielen wird. Nein – wir haben nicht die Weinkönigin zum Laufen überredet, das nur mal vorab.

Blühende Landschaften

Spätestens wenn man im Navi das Ziel „Am Schloß“ eingibt, weiß man, was einen erwartet. Eine lange, mit feinem Kies versehene Auffahrt, durch weitläufige Parklandschaften, bis dann entfernt am Horizont das malerische Schloss auftaucht. Das Personal steht in Reih und Glied und erkundigt sich nach der Anreise. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob unsere Sporttaschen standesgemäß sind, entscheide mich aber dann doch spontan, das 8-teilige YSL-Kofferset im Keller zu belassen. Es sind ja nur zwei Tage, die wir dort verbringen.

Nach rund 180 unterhaltsamen Autobahnkilometern verlassen wir die A38, um die restlichen Kilometer bis zum Ziel anhaltische Landschaften zu bewundern. Helmut Kohl hatte sie uns einst zu seinen Lebzeiten blühend versprochen. Zum Jahrhundertsommer kann er nichts. Es blühte nichts. Nicht mal das Leben. Die kleinen beschaulichen Ortschaften hätten gut als Kulisse für den nächsten Endzeitblockbuster von Roland Emmerich herhalten können.

Willkommen bei den Laufbloggern

Es kam, wie es kommen musste – die lange Kiesauffahrt ist in Wirklichkeit eine enge schmale Gasse und das Schlosspersonal musste bereits 1836 Hartz IV beantragen. Aber hey – wer braucht schon affektiertes Personal, wenn vernünftige Menschen bereits ein Bier kaltgestellt haben? Wozu Himmelbetten, wenn es auch eine gut bewährte Federkernmatratze aus den 90ern ebenso tut?

Laufbloggercamp

Man sieht Eddy die Begeisterung über den Komfort der Matratzen regelrecht an. Den kriegen wir nie aus dem Bett.

Ist doch auch egal – wir wollen doch schließlich nur laufen. Ein Klo und eine Dusche tut’s auch – für uns Sechs. Die Mädels haben eh abgesagt und wir Jungs wissen, dass man sich beim Pinkeln hinsetzt.

Apropos Laufen…

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Traditionell – das ist nicht nur der erste Lauf am ersten Abend, sondern auch das unterhaltsame Comedyprogramm unseres Buddies aus Bremen.

Da war doch was. Richtig. Sozusagen Tradition ist es, gleich den ersten Abend im Camp für eine gemütliche Runde zu nutzen. Daniel als „verzogener“ Einheimischer hat die ehrenvolle Aufgabe, die Strecke so auszuwählen, dass der Quotient Sehenswürdigkeiten pro Kilometer möglichst hoch ausfällt. Das klappt soweit schon mal ganz toll, denn gleich auf den ersten Metern erwartet uns eine Außenstelle der Karl-May-Festspiele. Einzig die Indianer haben bereits Feierabend.

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Im Indianerzelt hätten wir übernachten sollen – da hätten wir wenigstens echtes Camp-Gefühl gehabt!

Die Weitläufigkeit des Unstruttals und die Schönheit der Weinberge lassen die ersten Kilometer wie im Flug vergehen. Schon nach kurzer Zeit heißt es das Ufer zu wechseln (ey, nicht das was ihr denkt!).

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„Dooo drüüben müssen mer rübermochen!“ – Eeenwandfrei.

Freyburg an der Unstrut erwartet uns dort. Neben dem Erhalt geschichtsträchtiger Baudenkmäler weiß das liebenswerte Völkchen dort vor Ort zudem, wie man Vorgärten gekonnt vor Eindringlingen absichern kann. Wie einst im Mittelalter halten betonierte Flutgräben potentielle Gartenzwergräuber und Zaunpinkler ab. Als Zugbrücke oder aber auch als Zufahrt zur Grundstückseinfahrt dienen Reste der ehemaligen Mauer. Raffiniert, oder?

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Das berühmte anhaltinsche Vorgärtenensemble ist eine der Hauptattraktionen in Freyburg, habe ich mir sagen lassen.

Idealerweise betrachtet man die schöne Landschaft von oben. Als bekennender Höhenmeterjunkie kommt mir der Anstieg zur Klosterkirche gerade recht. Von dort aus blicken wir auf das komplette Tal inklusive Schloss Balgstädt – unsere noble Unterkunft, in der schon das Abendbrot nebst gekühltem Bier wartet.

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Ausblick mit Plautze. Mein Gott, wie unvorteilhaft kann Mann sich nur in Szene setzen? Wenn meine Photoshop-Skills ja besser wären…

Durst und Hunger sind – gerade bei uns Männern – ein Garant für ein flotteres Lauftempo. Mit der Aussicht auf einen schönen Abend rennen wir zurück.

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Wie Gazellen rennen wir die Weinberge hinab – nur um kurze Zeit später weinbergschneckengleich wieder hinauf zu schnaufen…

Vor dem Essen gibt es noch eine Exkursion in die Geheimnisse des Flossings, hochexklusiv durch den Mimimi-Minister himself. Also von mir. Interessant, dass niemand im Bunde bisher davon gehört hatte. Dabei ist das doch der heiße Sch…. unter uns Sportlern, habe ich mir sagen lassen.

Paddeln statt Kreuzfahrt

Ich erwähnte bereits oben, dass am Tag 2 auch eine Kreuzfahrt auf dem Programm stand. Niemand sagte mir allerdings, dass damit Paddeln gemeint war. Und zwar im Zickzack. Nun ja, im Slalom von einem Ufer zum andern zu eiern ist ja auch eine Art Kreuzfahrt. Aber dazu später mehr.

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Ja ja, die Burgenlandbahn – wenn die so weiter machen, sind die bald bankrott.

Zuerst gilt es, mit den Tücken des Burgenländischen Nahverkehrs zurecht zu kommen. Ich sag’s mal so – wir haben es geschafft, das Gefährt zum Halten zu bringen. Auch unseren Zielort haben wir erreicht. Aber das Geld für den Fahrschein – das wollte niemand haben. Zumindest nicht der streikende Automat.

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Am Start. Jetzt geht es los. Gerade aus zu paddeln ist übrigens gar nicht so einfach. Glaubt’s mir.

In dem kleinen beschaulichen Ort Kirchscheidungen beginnt unsere Tour. Tatsächlich sind dort Menschen auf der Straße anzutreffen. Sogar das Fest der Feuerwehr wird vorbereitet. Gerne würden wir uns am Bierpilz von der ordnungsgemäßen Temperatur der Kaltgetränke überzeugen, aber schließlich sind wir Sportler. Die trinken ja generell nichts. Also fast nichts.

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Boy’s Weinausschank – sieht nicht nur gemütlich aus. War auch so. (© harlerunner.de)

Man macht allerdings Ausnahmen. Was können wir denn auch dafür, dass bereist nach 2,3 Kilometern die Tour für den Besuch eines malerisch gelegenen Weinausschanks unterbrochen werden muss? Und die haben dort ja auch nichts – außer Wein.

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Da ist jemandem die Vorfreude auf das köstliche Nass förmlich ins Gesicht gemeißelt, oder?

Von daher müssen wir, notgedrungen sozusagen, mit einer Flasche Rosé und einer Flasche Weißwein die dort kredenzten Fettbemmen inklusive Gürkchen runterspülen. Zugegeben – wir tun uns dabei nicht allzu schwer.

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Fettbemmen sollen ja sehr gesund sein. Vor allem, wenn Gürkchen drauf sind. Findet Eddy auch…

Wahrscheinlich ist es Daniels einheimischen Charme zu verdanken, dass die Rechnung der Zeche fast so günstig ausfällt, wie die morgendliche Zugfahrt. Nur noch mal kurz auf der Schaukel die Beinchen in die Höhe strecken, und schon geht unsere Paddeltour weiter.

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„Achtung, eine Durchsage. Der kleine Martin möchte aus dem Kinderparadies abgeholt werden!“

Erneut sind es nur etwas mehr als dreieinhalb Kilometer, bis wir das rettende Ufer vor der Schleuse in Laucha erreichen. Da der Schleusenwärter gerade seine wohlverdiente Mittagspause genießt, bleibt uns nichts anderes übrig, als es ihm gleich zu tun. Schon wieder trinken und essen. Es ist aber auch ein Leid, was man als Sportler so hat!

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Mittagspause. Wir hatten ja sehr, sehr lange nichts gehabt. Sport macht Hunger und vor allem Durst. (© harlerunner.de)

Wenigstens entscheidet sich die Mehrheit für eine geeignete Grundlage in Form von Kohlenhydraten, Eiweiß und Mineralien. Ich beispielsweise wähle die durchaus gesunde „Currywurstplatte“ und spüle die Schärfe der selbigen mit einem Bierchen hinunter. Bier auf Wein? Ach was, hau rein…

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Gleich passiert’s. Gleich saufen wir ab. Die gnadenlose Trichterschleuse wird uns in den Schlund ziehen – wie ein schwarzes Loch! *eeek*

Es folgt das Spektakel der Durchfahrt einer Trichterschleuse. Nun, ich hatte ehrlich gesagt mehr Sog und Spektakel erwartet. Nicht ein Boot ist gekentert. Vielleicht muss hier doch der Emmerich her. Oder besser der Cameron – ihr wisst schon, Titanic und so.

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Jetzt nochmal 8 Kilometer paddeln? Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Laufen ist ja mehr so mein Sport…

Nach weiteren acht Kilometern legen wir in Balgstädt an. Das Training für die obere Körperhälfte ist hiermit beendet. Den Rest des Tages müssen die Beinchen arbeiten. Daniel, Philipp und ich nehmen den Mund ziemlich voll und planen einen 30er. Ist ja schließlich Marathonvorbereitung angesagt. Thomas und Eddy begnügen sich mit einer ähnlichen Runde wie am Tag zuvor. Andreas steigt ganz aus – für ihn ist das Camp beendet, weil er am Sonntag beim Halbmarathon glänzen möchte.

Ein Trio auf der großen Runde

Elf Kilometer Paddeltour, zwei Gläser Wein, eine Currywurst mit Pommes und ein Bier. Optimale Voraussetzungen für einen langen Lauf sehen vielleicht ein klein wenig anders aus, aber hey – wir sind doch nicht zum Spaß hier. Bis an die Zähne mit ISO-Getränk und Wasser bewaffnet macht sich unser Trio auf den Weg.

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Da stehen wir nun etwas deprimiert vor dem Sühnekreuz und geloben Besserung. Heute Abend gibt’s nur Wasser und Brot.

Schon nach 1,5 km haben wir 100 Höhenmeter vor uns. Kurz vor dem Kalksteinbruch erwartet uns das Sühnekreuz. Spätestens hier werden wir also für die vormittägliche Völlerei bestraft. Ich hab’s geahnt.

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Bergauf und nochmal bergauf. Aber die Landschaft ist toll. Hier blüht zwar nichts, aber immerhin – schön ist es trotzdem.

Es hilft ja alles nichts, es geht weiter bergauf. Aber irgendwann geht’s bekanntlich auch wieder bergab. Die Landschaft entschuldigt die Mühe aber zweifelsohne. Wir laufen durch bizarre Landschaften am Steinbruch vorbei, durch das Gebiet des ehemaligen Tagebaus und genießen kurz vor Freyburg eine grandiose Aussicht auf den Sohlberg.

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Ich will ja nichts sagen, aber diese Aussicht! Und dann dieses Bild. Hach…

In Freyburg hat Daniel wieder die Rolle des Fremdenführers inne. Er kennt nicht nur jeden Fleck, sondern scheinbar auch jeden Bürger des Ortes. Später treffen wir sogar seinen ehemaligen Physiklehrer, der allerdings eher aussieht, wie der eine Klaus von Klaus & Klaus.

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Schickimicki in Freyburg – die Rotkäppchen-Sektkellerei. Für eine Verköstigung war leider keine Zeit. Außerdem waren wir nicht passend gekleidet.

Dass der Ort auch Schickimicki kann, erfährt man spätestens bei der Rotkäppchen Sektkellerei. Der Andrang ist hier so groß, wie Flasche auf dem Dach des Hauses. Bussi hier, Küsschen da. Hätte auch in Schwabing sein können.

Laufbloggercamp

Das Denkmal des Turnvater Jahn und die Stadtkirche St. Marien: Jetzt kann ich zu Hause erzählen, dass ich außer Alkohol auch Bildung genossen habe.

Turnvater Jahn sei Dank gibt es die Geschichts- und Sportstunde in einem Aufwasch, kurz bevor wir die durchaus schöne Stadtkirche St. Marien bewundern dürfen. Und weil wir ja noch gar keine Höhenmeter im Programm hatten (*hüstel*), laufen wir in Serpentinen hinauf zum Bergfried und Schloss Neuenburg.

Laufbloggercamp

Der Dicke Wilhelm (links im Bild) und der dünne Philipp (rechts im Bild).

Zu unserer Verteidigung sei gesagt, dass wir die Schnapsbrennerei oben am Turm links, äh nein, rechts liegen lassen haben. Wir sind eisern. Allerdings – die Verlockung ist groß. Doch die 30 Kilometer würden wir so nie schaffen. Das ist uns klar.

Laufbloggercamp

Schloss Neuenburg sieht übrigens genauso aus, wie die Ritterburg, die ich als kleines Kind hatte. Ich finde, das solltet ihr wissen.

Auch hier oben gibt es wieder einen fantastischen Ausblick. Hier könnte man stundenlang verweilen. Doch zum einen lockt das Grillgut und zum anderen ist das Bier im Kühlschrank sicher auch schon wieder kalt. Die letzten Kilometer bekommen wir auch noch hin. Außerdem geht es jetzt erst mal bergab.

Laufbloggercamp

Kann man an einem Weinberg vorbei laufen, ohne in eine Wirtschaft einzukehren? Das wäre doch ein Fauxpas.

Wenn man dann an einem Weinlokal nach dem anderen vorbeiläuft, fragt man sich doch, ob vielleicht nicht doch auch ein Halbmarathon ausreichend wäre, ohne dass man ein schlechtes Gewissen bekommt. 325 Höhenmeter sind immerhin auch ein Brett, insofern könnte man doch jetzt hier an dieser hübschen Straußwirtschaft vielleicht ein klitzekleines Weinchen probieren? Wann hat man sonst die Gelegenheit – so direkt beim Winzer. In Anbetracht dessen, dass für den Halbmarathon aber noch sieben Kilometer zu laufen sind, entscheiden wir für eine kleine, gefahrlose Weißweinschorle. Wir wollen es ja nicht übertreiben.

Fünf Kilometer später – für den Halbmarathon fehlen uns noch 2.080 Meter – erreichen wir Schloss Balgstädt und entschließen uns, noch eine Runde um den Ort zu laufen. Eddy hat sicher schon den Grill angeworfen und trinkt das ganze Bier alle, also keine Zeit verlieren. Apropos Eddy – der Typ da im Café an der Ecke, der sieht genauso aus wie Eddy. Und der andere wie Thomas…

Die „große“ LBC2018 Runde in der Übersicht


 

Epilog

Und schon ist es wieder vorbei, unser Laufbloggercamp 2018. Diesmal nur im kleinen Kreis, weil die Lümmels von der TAR-Organisation den Termin einfach auf unseren gelegt haben – ohne zu fragen. Die weibliche Beteiligung lies auch zu wünschen übrig. Das geht nächstes Jahr sicher besser. Und wenn nicht, müssen wir doch ein paar Influencerinnen mit an Bord holen. Das mal nur so als Drohung.

Vielen Dank an Daniel für die tolle Organisation und den Einsatz als Fremdenführer und Grillmeister.

Laufbloggercamp

Sinniert Eddy hier am Lagerfeuer etwa schon, wie das Laufbloggercamp 2019 aussehen wird? Die ersten Ideen haben wir ja schon… (© harlerunner.de)

Alle weiteren Beiträge zum Laufbloggercamp 2018

16 Kommentare

  1. Comment by Eddy

    Eddy Antworten 6. September 2018

    Oh wie geil, Martin! An Dir ist ein Schriftsteller verloren gegangen! Ich kann immer noch nicht gut sehen, weil vom Lachen immer noch neue Tränen in die Augen schießen. Vielen Dank für so eine großartige Unterhaltung. Für die tollen Bilder danke ich natürlich auch – dem Thomas habe ich diesbezüglich bereits gehuldigt.

    Es wäre ja auch an mir, eine Zusammenfassung zu schreiben. Aber angesichts Deines Meisterwerks und dem bildgewaltigen Epos von Thomas trau ich mich gar nicht mehr an die Tastatur. Ich schule vielleicht um. Vom Blogger zum Laufbloggercamphampelmännchen. Würde mir nicht schwer fallen, denke ich. Aber ich denke erst mal nur drüber nach. Und ich gelobe: mein Bericht folgt auch noch…

    • Comment by Martin

      Martin Antworten 7. September 2018

      Na da bin ich ja mal maximal gespannt. Auf deinen Bericht und deine zukünftige, steile Karriere.
      Vorab aber erst mal vielen Dank für die Posts auf Trusted Blogs! :)

  2. Comment by Thomas

    Thomas Antworten 6. September 2018

    Supergeil, Martin! „Plautze“… „dicker Wilhelm – dünner Philipp“… ich hab‘ echt herzlich gelacht. :) Sehr schön geschrieben. Da werden uns die Influencer im nächsten Jahr wohl die Bude einrennen, weil sie unbedingt auch dabei sein wollen. Vielleicht müssen wir Aufnahmetests machen, ein Bootcamp oder Strava-Kontrollen! ;) Ich bin mir jedenfalls sicher, dass sich alle Daheimgebliebenen in den A***h beissen, weil sie nicht dabei waren.

    Und Eddy sollte wirklich auf Fotomodell umschulen. So wie der sich auf jedem Bild in die Mitte schummelt…! Bei der „Diashow“ zuhause kannten meine Kinder seinen Namen jedenfalls schnell: „der Eddy macht ja nur Quatsch…!“ :D

    Es war mir echt eine Ehre mit euch, Männer. Bis zum nächsten Jahr!

    • Comment by Martin

      Martin Antworten 7. September 2018

      Das waren nicht mal Fake-News. Die Plautze ist wirklich dick, der Bergfried heißt wahrhaftig so und Philipp ist auch der schlankste unter uns gewesen.

      Und was Eddy anbelangt – die Karriere wurde oben ja bereits angesprochen. Jetzt hat er gar schon Fans unter den Teens. Das geht voll ab. Da brauchen wir nächstes Jahr keine Influencer, wenn wir einen Star mit an Bord haben. Selbst Jan Fitschen kann da nicht mithalten. :hehehe:

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  5. Comment by Andreas

    Andreas Antworten 7. September 2018

    Eine herrliche Zusammenfassung hast du da geschrieben, Martin! So konnte ich auch noch einmal miterleben, wie es auf dem langen Lauf war, den ich ja leider verpasst habe. Es hat mich sehr gefreut, euch alle mal wiederzusehen. Bis nächstes Jahr!

    PS: Soeben ist auch meine Sicht der Dinge online gegangen ;-)

    • Comment by Martin

      Martin Antworten 7. September 2018

      Ja, wirklich schade, dass du nicht beim langen Lauf dabei warst. Dann hätten wir sicher die 30 voll bekommen. An mir lag’s ja nicht. Waren ja nuuur die anderen, die geschwächelt haben. :hehehe:

      Freue mich auch auf’s nächstes Jahr.

      Und mach endlich mal dein Versprechen war, dass wir zusammen im Berpark laufen gehen!

  6. Comment by philipp

    philipp Antworten 7. September 2018

    Großartige Unterhaltung, sehr dezu poetisch und dann immer wieder diese feine Ironie. Vielen Dank für die Bilder, das gab ne Dia Show hier zu Hause. Mein Bericht ist auch gerade in der Mache.

    • Comment by Martin

      Martin Antworten 8. September 2018

      Ironie? Wo war denn da Ironie? :hehehe:

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  8. PINGBACK › Laufblogger Camp 2018 Schloss Balgstädt

  9. Comment by Din

    Din Antworten 12. September 2018

    Mittlerweile sind ja wirklich schöne Beiträge von eurem Wochenende zusammengekommen. Klingt erneut nach einem gelungenen, sportlichen und sehr unterhaltsamen Wochenende. Ich hoffe, auch mal wieder Teil davon sein zu können.

    • Comment by Martin

      Martin Antworten 13. September 2018

      Ich hab’s dir ja schon 2016 gesagt: du verpasst was. Man muss Prioritäten setzen, liebe Din. Also weißt du, was du 2019 vor hast! ;)

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  11. Comment by Daniel

    Daniel Antworten 18. September 2018

    Ihr seid ja sogar tatsächlich gelaufen! Hoffentlich kommt bei mir nächstes Jahr nichts dazwischen – dann komme ich auch wieder auf eine Weinschorle vorbei. Cheers, Daniel

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